Buffalo LinkStation Mini 1 TByte im Test
Buffalo bietet mit dem LinkStation Mini einen NAS-Server mit vielen tollen Futures an. Wir wollten wissen was der 1 TByte Netzwerkspeicher so auf dem Kasten hat und haben ihn getestet.

- RAID 0 & 1
- zwei platzsparende 2,5-Zoll-Festplatten
- Stromverbrauch
- geringe Abmessungen
- kaum hörbar
- Webzugriff teils schwer einzurichten
Mit dem LinkStation Mini NAS Server von Buffalo kann man seine Videos, MP3s und Dokumente zentral verwalten. So hat man von jedem Computer aus den Zugriff auf seine Dateien - ohne ständig alles hin und her zu kopieren. Man kann auch dank einer speziellen Webseite von Buffalo direkt aus dem Internet auf seine Daten zugreifen. Die hierfür erforderlichen Einstellungen gelingen nicht immer auf Anhieb mit jeder Netzwerkumgebung.
In dem Gerät befinden sich gleich zwei 500 GByte große 2,5-Zoll-Festplatten. Diese kommen mit 5400 Umdrehungen pro Minute aus - das spart Strom, produziert nicht so viel Abwärme und ist auch angenehm leise. Hier kann keine herkömmliche 3,5-Zoll-Festplatte mithalten. Die LinkStation besitzt auch keinen Lüfter. Mit den geringen Abmessungen von gerade mal 40 x 81 x 135 mm findet sich schnell ein praktischer Platz für den Winzling.
Beide Festplatten werden von Werk aus mit RAID 0 betrieben. Daher kommt man auch auf den 1 TByte großen Speicher. Wer möchte kann die zwei Festplatten auch im RAID 1 Modus betreiben: Hierbei werden die Daten auf beiden Festplatten gespiegelt, allerdings stehen einem danach nur noch knapp 500 GByte zur Verfügung. Als Dateisystem wird XFS verwendet - was praktisch keine Einschränkungen bei der Dateigröße hat. Die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten können sich auch dank des Gigabit-Ethernet-Anschlusses sehen lassen.
Dank des DLNA zertifizierten Media Servers kann man von DLNA Playern (u.a. Xbox 360, PlayStation 3) ganz einfach auf die Multimedia-Inhalte zugreifen. Von einem Computer aus kann kann man ganz einfach über SMB, FTP, HTTP und AFP Protokolle auf die Daten zugreifen. Wir empfehlen die Verwendung von SMB oder AFP. Freuen dürfen sich auch iTunes Nutzer über den integrieren iTunes Server.
Es gibt auch noch einen USB Port über den man z.B. einen Drucker anschliessen kann, um diesen dann als Netzwerkdrucker zu verwenden.
Der herkömmliche On/Off Schalter wurde um eine Auto Stellung erweitert: Wer den NAS Server gerne zeitgleich mit dem PC hochfahren möchte, der kann hier auf die NAS-Navigator Software zugreifen. Diese wird einfach auf allen Rechnern installiert, die diese Funktion unterstützen sollen. Wird ein Rechner in dem Netzwerk gestartet, schaltet sich die LinkStation automatisch ein. Wenn mehrere Rechner im Netz aktiv sind, wird die LinkStation erst automatisch ausgeschalten wenn der letzte Rechner abgeschalten wird. Stromsparer wird dieses Future begeistern.
Fazit
Buffalo bietet mit seinem LinkStation Mini NAS Server eine durchdachte Lösung für die zentrale Datenspeicherung in einem Netzwerk an. Futures wie RAID 0 & 1, DLNA und der iTunes Server machen einem das kleine Gerät noch schmackhafter. Wer gerne mobil mit seinem Laptop in der Wohnung unterwegs ist und seine Daten gerne zentral abspeichert, der wird mit dem 1 TByte Winzling sehr zufrieden sein.
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