Studie zur Mediennutzung in Deutschland
Die Deutschen gelten nach wie vor nicht als Trendsetter wenn es um die Nutzung neuer Multimedia-Angebote geht. Aber Smartphones, mobiles Internet oder Videospiele gewinnen immer mehr an Beliebtheit.
Das zeigt die neue weltweite Deloitte-Studie The State of the Media Democracy. Mehr als 9.000 Verbraucher weltweit wurden zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt, darunter 1.821 Deutsche. Wichtigste Erkenntnis: Der Multimediamarkt in Deutschland bewegt sich und bietet weiterhin Wachstumschancen.

Während die Zuschauer in anderen Ländern beim Fernsehen oftmals auch E-Mails verschicken, Zeitung lesen oder Musik hören, schauen 40 Prozent der Deutschen ausschließlich zu. 11 Prozent der Befragten gaben an, in den letzten sechs Monaten einen Film im Internet angeschaut zu haben. 46 Prozent der Befragten wünschen sich eine bessere Integration von Fernsehen und Internet in einem Hybrid-TV-Gerät - in der jungen Zielgruppe der 14- bis 26-Jährigen sind es sogar 60 Prozent.
Bei Mobiltelefonen greifen Deutsche vermehrt zu Smartphones. 2008 besaßen noch 6 Prozent der Deutschen ein solches Telefon mit Zusatzfunktionen, in diesem Jahr sind es schon 12 Prozent. Im Vergleich dazu besitzen 25 Prozent der Amerikaner und 21 Prozent der Engländer ein Smartphone. Ein wichtiger Hinderungsgrund ist der Preis der mobilen Dienste. 33 Prozent der Deutschen verzichten beispielsweise aus Kostengründen darauf, mit ihrem Telefon ins Internet zu gehen.
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